Ich habe ein Saba CD360 Kassetten Deck repariert. Die Geschwindigkeit war nicht mehr konstant, was an den variierenden Frequenzen zu erkennen war. Da liegt es nahe, dass die Riemen verschlissen sind.

Noch kurz zu Saba. Die Schwarzwälder Apparate Bau Anstalt hat dieses Kassetten-, oder neudeutsch Tapedeck, nicht mehr selbst gebaut. Es ist damals schon von Sanyo entwickelt und produziert worden. Das Gehäuse wird noch von Saba selber stammen.
Die Reparatur des Saba CD360 beginnt
Ich habe das Kassetten Deck also aufgeschraubt und das Kassettenlaufwerk ausgebaut. Damit es entnommen werden kann, müssen einige Stecker gelöst werden. Auch die Stecker an den grauen Leitungen, welche von den Tonköpfen kommen, sollten gelöst werden. Dann kann das ganze Laufwerk entnommen werden.
Der Tonwellenmotor treibt über einen Riemen das Schwungrad an, auf dem der Capstan Pin sitzt. Dieser 4mm-Riemen wird ausgetauscht und der 1mm-Riemen für den Zähler wird getauscht. Ich habe leider versäumt, Fotos zu machen, wie ich das Laufwerk des CD360 ausgebaut und zerlegt habe, um den Riemen zu wechseln. Das ist keine schnell erledigte Arbeit.

Der Zusammenbau
Nach dem Wechsel der Riemen kann das Laufwerk erst mal wieder in das Tapedeck eingebaut werden. Ich schraube erst mal zwei Schrauben fest, damit es stabil im Gehäuse sitzt. Dann stecke ich alle Kabel wieder an und kann die Wiedergabe, den Vor- und Rücklauf testen. Alles funktioniert und auch das Zählwerk zählt. Nun wird also wieder alles zusammengebaut.
Fazit
Solche Kassettendecks waren eine schöne Möglichkeit, Musik aufzunehmen. Und was ich beachtlich finde: Die Kassetten von damals klingen immer noch gut. Wobei ich die Erfahrung mache, dass die alten TDK SA Kassetten deutlich besser als die BASF und AGFA Kassetten sind.